Maggie Reilly - Past Present Future (Album)

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Maggie Reilly - Past Present Future (Album)Mit „Past Present Future“ präsentiert Maggie Reilly ein ganz besonderes Album, in dessen Verlauf sie die größten Hits der letzten 45 Jahre – inklusive „Moonlight Shadow“, „To France“ und „Everytime We Touch“ – neu interpretiert. Erweitert um drei brandneue Titel als Ausblick aufs nächste Studioalbum, erscheint „Past Present Future“ am 04. September 2020 bei TELAMO. >>

Wie ein perfekt produzierter Konzertabend mit sämtlichen Hits – von den allerersten aus dem Jahr 1976 bis hin zu unveröffentlichten Titeln, die extra für den neuen Longplayer produziert wurden –, lädt Maggie Reilly ihre Fans ein zu einer Zeitreise, wenn sie auf „Past Present Future“ ein ganzes Dutzend Karriere-Highlights neu interpretiert und dabei zum Teil ganz neue Akzente setzt, immer neue Facetten ins Spiel bringt. Weitaus mehr als ein bloßes Best-of-Album, ist die neue LP der Schottin eine Art Live-Schnappschuss aus dem Studio – ein Muss für alle Fans in diesem Jahr, in dem wir alle auf jegliche Live-Erlebnisse verzichten müssen…

Satter produziert aber zugleich sehr nah am Originalsound, eröffnet Reilly ihre Zeitreise mit einer neuen Version von „Foreign Affair“, den sie erstmals für Mike Oldfields Album „Crises“ vor knapp 40 Jahren eingesungen hatte. Auch die weltbekannte Eröffnungsmelodie von „To France“ stammt bekanntermaßen aus jener Oldfield-Phase – doch hatte die Sängerin diesen Klassiker schon in den Neunzigern als Solotitel veröffentlicht. Indem sie daraufhin die größten Meilensteine jener Tage – „Family Man“, „Moonlight Shadow“ – folgen lässt, holt sie mit „Everytime We Touch“ gleich noch einen frühen Solo-Hit (damals Top-20 in Deutschland) ins Hier und Jetzt.

Nach einem Abstecher in die Anfangstage ihrer langen Karriere – das Stück „Stones Throw From Nowhere“ nahm sie schon 1976 mit ihrer Band Cado Belle auf – und weiteren Solo-Meilensteinen vom „Elena“-Album („Listen To Your Heart“, das ruhige „In The Heat Of The Night“) zeigt sie immer wieder, wie unterschiedlich man ihre Songs arrangieren kann: „All My Heart Can Hold“ klingt heute sehr viel aufgeräumter als 1993, schlichter Folkrock steht dem Track besser als das elektrifizierte Beiwerk jener Tage (und auch „Follow The Midnight Sun“ klingt deutlich knackiger als das Original).

Indem sie insgesamt die vielen Facetten und „Changes“ ihrer Karriere nachzeichnet und die Highlights nun in ein reiferes Licht rückt, beginnen Maggie Reilly und ihr angestammter Produzent und Co-Songwriter Stuart MacKillop zum Finale des neuen Longplayers auch das nächste Kapitel, das an das aktuelle Album „Starfields“ (2019) anknüpft: Das „Future“-Versprechen aus dem Titel lösen sie ein, wenn sie gleich drei brandneue Songs als Ausblick auf das nächste Kapitel präsentieren, das auf den Namen „The Winter King“ hören wird.

Der Song „Cailleach (Queen Of Winter)“ hat epische Soundtrack-Qualitäten, das verträumte „Enchantment“ breitet sich aus wie zauberhafter Nebel in den schottischen Highlands, und „Somewhere In Time“ wirkt als Schlusspunkt wie eine Gute-Nacht-Melodie – wie ein Abschied, der jetzt schon Lust macht auf die weiteren Facetten dieses noch unveröffentlichten Albums aus der Zukunft. „Mir war wichtig, auch etwas vom nächsten Projekt auf dieses Album zu nehmen. Daher auch der Titel dieser LP“, so Reilly.

Insgesamt habe sie die Songs endlich einmal so aufnehmen wollen, wie sie dieser Tage in ihrer Liveshow klingen: „Wir haben zusammen mit meiner Band eine Art Live-im-Studio-Atmosphäre kreiert“, berichtet sie weiter. „Die Songs bekommen dadurch einen vollkommen neuen Glanz. Sie sind ein Teil meiner Vergangenheit, aber diese kostbaren Stücke sind auch ein Teil der Gegenwart.“

Die in Glasgow geborene Maggie Reilly ist dafür bekannt, die eigene Komfortzone zu verlassen, sich auszuprobieren, immer anders zu klingen. Seit ihren Anfängen – die allererste Single „Imagine Me“ wird nächstes Jahr 50! – mit der schottischen Soul-Combo Cado Belle in den Siebzigern und den unvergessenen Welt-Hits mit Mike Oldfield im Jahrzehnt danach („Moonlight Shadow“, „To France“), hat sich Maggie Reilly immer wieder neu erfunden und wurde dementsprechend so unterschiedlichen Genres wie Soul-Funk, Rock, Jazz, (Euro-)Pop und Folk zugeordnet. Auch als Solokünstlerin hat die Schottin seit dem massiven Erfolg von „Echoes“ (1992), auf dem auch der Riesen-Hit „Everytime We Touch“ vertreten war, etliche weitere Hit-Longplayer vorgelegt – und arbeitete parallel dazu mit so unterschiedlichen Hochkarätern wie Smokie, David Gilmour (Pink Floyd), den Sisters of Mercy, Jack Bruce (Cream) und Michael Cretu zusammen. Nachdem sie einige Jahre ohne Studiobesuch zugebracht hatte, meldete sich Reilly erst letztes Jahr fulminant mit ihrem gefeierten Longplayer „Starfields“ zurück, auf dem auch die Single „Where The Rivers Run“ vertreten war.

Wie ein Konzertabend auf der heimischen Couch: Mit dem Sound-Update von „Past Present Future“ unterstreicht Maggie Reilly abermals, wie zeitlos ihre Kompositionen sind – und wie unvergleichlich breit gefächert ihr Popbegriff ist.

Quelle: Telamo

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