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Yannick Bovy celebrates Nat King ColeNachdem er seine Fans zuletzt auch erstmals mit ausgewählten deutschsprachigen Songs begeistert hatte, feiert Yannick Bovy im Frühjahr den 100. Geburtstag seines größten Vorbilds - auf dem brandneuen Album „Yannick Bovy celebrates Nat King Cole“, das am 15. März bei TELAMO erscheint. >>

Am 17. März 2019 wäre Nat „King“ Cole 100 Jahre alt geworden. Ab den 1940ern sollte der US-Amerikaner den Swing-Jazz prägen und dominieren wie kaum ein anderer – und damit auch den Grundstein für die darauf folgende Crooner-Generation (Sinatra & Co.) legen. Für Yannick Bovy, der seit Jahren schon an Coles Erbe anknüpft und damit zum charmantesten Swing-Pop-Export Belgiens avancieren sollte, zählte der farbige US-Musiker schon immer zu den wichtigsten Vorbildern, weshalb er sich den 100. Geburtstag nun zum Anlass nimmt, um tief in den Katalog der Jazz-Ikone einzutauchen – auf „Yannick Bovy celebrates Nat King Cole“. Dass der junge Belgier die zeitlosen Hits dabei wirklich zelebriert (wie im Titel angekündigt), hört man sofort: Opulent und aufregend arrangiert, aufgenommen mit großer Swing-Band, ausgewählten Gästen und viel Feingefühl für die Nuancen der Originale, präsentiert er ein echtes Hitfeuerwerk aus insgesamt 16 Titeln, das er im Sommer 2019 auch live auf großer Bühne in Antwerpen präsentieren wird.

Auf seinem letzten Studioalbum „Love Swings“ hatte sich Yannick Bovy bereits zweifach vor Nat King Cole verneigt: Mit dem Song „The Soul Of Nat King Cole“, den er obendrein auf Deutsch präsentierte. Diese beiden Stücke bilden nun den Rahmen des facettenreichen Jubiläums-Longplayers, auf dem der 32-Jährige Highlights aus sämtlichen Phasen von Coles Karriere präsentiert, angefangen bei „Let There Be Love“, den der „King“ erst wenige Jahre vor seinem Tod zu einem Hit machte. „Let there be you, let there be me/Let there be oysters under the sea“, singt nun auch Bovy, der dieselbe Lässigkeit und Coolness an den Tag legt wie sein Vorbild.

Dass er auch sehr viel feuriger klingen kann, zeigt Yannick Bovy mit Songs wie z.B. „Mambo Italiano“ feat. Ryan Ricks, um danach wieder in ruhigere Swing-Gefilde zurückzukehren: „I’ve Got You Under My Skin“, „Fly Me To The Moon“ (hier mit Gast Bustamante zum Teil auf Spanisch!) oder auch „I Wanna Be Around“. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1965 entstand der programmatische Titel „L-O-V-E“, den Cole übrigens schon vor über 50 Jahren auch auf Deutsch einsang (wie auch auf Japanisch, Spanisch, Französisch und Italienisch – er war einer der ersten globalen Superstars). Nach weiteren Klassikern (z.B. „Nice Work If You Can Get It“) präsentiert der begnadete Entertainer noch vier kürzlich mitgeschnittene Live-Aufnahmen aus dem renommierten Brüsseler Flagey, wo er neben „Let’s Face The Music And Dance“, „Our Love Is Here To Stay“ und dem absolut zurückgelehnt-spurtreuen „The Rules Of The Road“ auch den Song „Smile“ zum Besten gibt – jenen Nat-King-Cole-Klassiker, der in den Neunzigern ein zweites Mal die Charts überrollen sollte.

Seine Großeltern stellten gewissermaßen die Weichen für Yannick Bovys Karriere (und für dieses Album!), da sie ihn mit der nötigen Inspiration versorgten: Dank der großelterlichen Plattensammlung mit einer Überdosis Swing, Big-Band- und Rat-Pack-Sound sozialisiert – „Frank Sinatra, Nat King Cole und Lou Rawls liefen permanent bei uns“, kommentierte er einst –, träumte der 1986 im belgischen Hoogstraten geborene Allrounder schon sehr früh von einer Karriere im Rampenlicht. Auch sein Vater war Musiker, was die Sache in greifbare Nähe rückte. Während Bovy Jr. nach dem Schulabschluss erste Erfahrungen in verschiedenen Big Bands sammelte, widmete er sich ab 2010 als Solosänger den Klassikern des Genres zu und verwandelte obendrein ganz andere Evergreens in Swing-Nummern („All My Loving“ von den Beatles zum Beispiel).

2012 erfolgte sein internationaler Durchbruch, als das Debütalbum „Better Man“ nicht nur in der Heimat bereits für Furore sorgte, sondern das Bovy-Fieber auch nach Asien (unter anderem Malaysia, Indonesien, Hongkong, Singapur, Philippinen) überschwappte und er zudem in Schweden, Polen und Griechenland die Charts aufmischte. Diverse Ecken der Welt hatte er mit seinem lässigen Swing-Pop-Update also bereits erobert, als der heute 32-Jährige Mitte des Jahrzehnts schließlich auch im deutschsprachigen Raum richtig durchstartete: Die erweiterte Version von „Better Man“ (2015) begeisterte die Fans auch hierzulande – nicht zuletzt dank Singleauskopplungen wie „Six“ und dem Titelsong des Longplayers. Nach diversen gefeierten TV-Performances (u.a. Carmen Nebel) legte er den aktuellen Solo-Longplayer „Love Swings“ nach, auf dem erstmals auch deutschsprachige Titel wie „Doch dann warst du da“ versammelt waren.

„There may be trouble ahead/but while there’s moonlight and music and love and romance/let’s face the music and dance“: Der optimistische Geist von Zeilen wie diesen ist es, der die Aufnahmen von Nat King Cole unsterblich machen sollte. Indem er diesen Spirit zum runden Geburtstag zelebriert, kehrt Yannick Bovy zu seinen eigenen Wurzeln zurück und verneigt sich vor einer der größten Ikonen der Musikgeschichte.

Quelle: Telamo

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